Aktuell

Das Zeiss Reisemikroskop, klein, kompakt und leistungsstark.

Praktisch mit dem Schulterriemen.

Mein neues Mikroskop ist ein Zeiss Junior Reisemikroskop, von dem es heute nur noch sehr wenige Exemplar gibt. Gebaut wurde das Reisemikroskop in den 1950er Jahren. In meinem Reisemikroskop-Koffer war das 8er Okular noch in der Originalverpackung mit aufgedrucktem Datum von 1957 eingepackt.

Das Mikroskop befindet sich in einem sehr guten Zustand. Es sieht aus, als wäre es nach dem Kauf 1957 nur wenige Male aus dem Koffer herausgenommen worden.

Ich habe das Mikroskop gekauft mit der Originalausstattung im Holzkoffer. Es waren alle dazugehörenden Teile dabei, auch die 6 Volt Lampe, die ich aber nicht weiterverwenden werde. Der Schulterriemen war noch nie gebraucht und das Leder etwas steif geworden. Nach mehrmaligem Einreiben mit Lederfett wurde der Schulterriemen geschmeidiger.

Aufgrund der langen Liegezeit waren die Triebe deutlich verharzt. Der Grobtrieb war schwergängig und der Feintrieb hatte keinen Vortrieb mehr. Nach der Demontage des Triebkastens und einer gründlichen Reinigung mit Waschbenzin, wurden die Teile mit dem geeigneten Haftöl neu eingeölt. Jetzt laufen Fein- und Grobtrieb wieder geschmeidig mit dem erforderlich sanften Widerstand.

         

Nach der Reinigung aller Teile habe ich dem Mikroskop einige neue Komponenten hinzugefügt und es damit deutlich aufgewertet. Angefangen habe ich mit dem Binokular und den KF 10×18 Okularen. Bei den Objektiven kann ich entsprechend der Anforderung auf Plan- und Neofluar-Objektive zurückgreifen. Den Standard Zeiss Klapplinsenkondensor habe ich gegen einen Leitz Berek-Kondensor getauscht. Zusammen mit der LED-Beleuchtungseinrichtung kann das kleine Schwarze jetzt locker mit dem großen Zeiss-Standard oder dem WL-Mikroskop mithalten. Der Berek Zweiblendenkondensor macht es möglich, die Beleuchtungseinrichtung nach August Köhler einzustellen. Dabei fungiert die untere Blende des Berek Kondensors als Leuchtfeldblende.

Mit dem Powerpack, das bestückt ist mit 2 x 4 Batterien, kann ich mit der LED-Beleuchtung über viele Stunden netzunabhängig am Mikroskop arbeiten.

 

 

 

Die Panasonic G9

Die Panasonic G9 ist mein neues Flaggschiff. Die Kamera im MFT-Format vereint Innovation und Bildqualität auf höchstem Niveau mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit.

Mit der Panasonic G9 kommt neuer  Schwung und neue Herausforderung in meine Fotografie. Mit der Lumix G9 fotografiere ich ohne Spiegelschlag in absoluter Profi-Bildqualität.

Hier eine Übersicht sinnvoller Objektive, mit denen ich für meinen fotografischen Alltag bestens ausgestattet bin.

Ein kleines Beispiel im Modus Zeitraffer mit der Lumix G9. Priemel im Zeitraffer

Oben zu sehen ist das Immerdrauf-Objektiv Panasonic Leica Vario-Elmar 12-60mm f2,8-4. Mit dem Cropfaktor 2 entspricht es einer Brennweite von 24-120mm, die für viele Bereiche meiner Fotografie bestens ausreicht. Optisch und mechanisch ist das Objektiv ganz oben in der Qualitätsskala angesiedelt.

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Das lichtstarke Superweitwinkel-Zoom Panasonic Leica Vario-Elmarit 8-18mm f2,8-4 eignet sich sehr gut für Landschaftsfotos. Außerdem verwende ich es gerne im Nahbereich, wo es bei der Brennweite 8mm und Blende f11 eine große Tiefenschärfe abbildet. Ein Foto als Beispiel dazu:

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Für den Makrobereich eignet sich das Olympus 30mm f3,5 mit einer 1,25fachen Vergrößerung ganz hervorragend. Weil bei dieser Vergrößerung die Tiefenschärfe sehr gering ausfällt, kommt jetzt die Panasonic-Funktion Focus-Stacking ins Spiel. Die Funktion Focus-Stacking ermöglicht eine Tiefenschärfe über das gesamte Bild.  Ein Beispiel dazu: Wildblumensamen mit Blätter einer Minze.

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Für den Mikro-Foto Bereich habe ich das Sigma 30mm f2,8 Objektiv gefunden. Die Brennweite eignet sich sehr gut und passt mit der Abbildungsqualität bestens zu der Zeiss Mikroskop Optik. Zum Adaptieren der Lumix an das Mikroskop habe ich den Mikroskop-Adapter in das 46mm Sigma Filtergewinde geschraubt. Damit wird die Kamera ins Trinokular am Mikroskop eingesteckt. Unten zu sehen ist das Objektiv mit eingeschraubtem Mikroskop-Adapter. Abbildung: Diatomeen Legepräparat im Dunkelfeld bei 160facher Vergrößerung.

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Ganz neu in meinem Sortiment, habe ich ein Objektiv mit sehr hoher Lichtstärke. Erstaunlich ist der Blendenbereich von f1,1 bis Blende f16 bei 50mm Brennweite zu einem unglaublich günstigen Preis von 170 EUR. Das Objektiv ist von der Firma KamLan (habe vorher noch nie etwas davon gehört). Das Objektiv macht einen sehr wertigen Eindruck, ist komplett aus Metall gefertigt und passt super an die Lumix G9. Fokussiert wird manuell, was aber mit der Lumix Funktion Focus Peaking treffsicher gelingt. Fotos und ein kurzer Testbericht werden folgen.

Über zwei Wochen habe ich einige Fotos mit dem Objektiv KamLan 50mm f1,1 belichtet. Das Objektiv hat seinen ganz besonderen Charme. Der komplett aus Metall gefertigte Tubus fühlt sich hochwertig und gut an. Das Objektivbajonett lässt sich butterweich und passgenau in die Kamera eindrehen. Die große Blendenöffnung und die fotografische Herausforderung, die das Objektiv beim Fotografieren mit der Öffnung f1,1 mitsichbringt, machen richtig Spaß. Die Abbildungsleistung der Optik ist nicht so einfach zu beschreiben. Sie liegt zwischen Begeisterung und Kopfschütteln. Wobei ich aber sagen muss, dass die Begeisterung  weit über 90 Prozent ausmacht.

Meine Kritikpunkte: Zwischen der Blendenöffnung f1,1 und Blende 2 ist das Objektiv ziemlich flau, David Hamilton lässt grüßen ;-  Ab Blende 2 ist es aber knackscharf, so wie es sich für eine Festbrennweite gehört! Bei offener Blende bis Blende 5,6 ist ein deutlicher Schärfeabfall zum Rand hin zu sehen. Noch eine Kleinigkeit: es wäre hilfreich, wenn der Blendenring beim Verändern der Blendenöffnung eine Rasterung hätte und sich etwas geschmeidiger drehen ließe.

Meinen Qualitätsvergleich mit dem KamLan 50mm f1,1   habe ich mit einem Olympus OM-Zuiko 50mm f1,4 Objektiv gemacht. Das Olympus-Objektiv habe ich mit einem Objektivadapter der Firma FOTAGA OM-M4/3 an meine Lumix adaptiert. Damit waren beide Objektive ausschließlich manuell zu fokussieren. Am Ende hatte das Olympus OM-Zuiko 50mm f1,4 Objektiv leichte Vorteile in meinen Tests und ich habe mich dazu entschlossen, das KamLan Objektiv zu verkaufen. Ich bin gespannt, was von der Firma KamLan in nächster Zeit Neues geboten wird…

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Mikroskopieren unterm Kirschbaum

Bilder zum Treffen
Unterm Kirschbaum

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Hier etwas Nostalgie aus meiner Foto-Vitrine. Es sind Kameras aus der Zeit, als es noch zu entscheiden galt: Den Fujichrome Velvia oder besser den Kodak Ektachrome belichten?  In den 1990er Jahren habe ich am liebsten mit dem farbenfrohen Fujichrome Velvia Film fotografiert.